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Seahawks besiegen in einem spannenden Spiel die Wolfsburg Blue Wings

Am letzten Samstag, dem 15. Juni 2019 ging das Rückspiel der Bremerhaven Seahawks bei den Wolfsburg Blue Wings los, das Hinspiel endete 33:17 für die Seahawks.

Quarterback Cunningham lief bis zur eigenen 45 Yard-Line zum Firstdown. Er warf danach jedoch eine Interception in die Arme von Wolfsburg CB Mathis Brinkmann #7. Die Blue Wings schickten an der Mittellinie erstmals ihre Offense aufs Feld. Ein gefangener Pass auf Wolfsburg TE Jan Zillmer #87, welcher aber von LB Delvin Welch so heftig getackelt wird, dass dieser den Ball verliert. Mit einen 3-and-out übernehmen die Seahawks an der eigenen 20 Yard-Line, weil der Puntreturn unberührt in der Endzone ausgetruddelt war. Lukas Varoga #2 trug einen Pass bis an die gegnerische 40 Yard-Line. Von der 40 warf QB Cunningham einen Pass auf seinen Landsmann Chris Lipsey, direkt in die Endzone zum Touchdown. Wolfsburg kam danach nur bis zur eigenen 35 Yard-Line, um von dort zu punten. Die Seahawks gaben den Ball kurz Zeit später wieder an die Wolfsburger ab, die an der eigenen 25 Yard-Line mit ihrer Offense starteten. Plötzlich packt der gegnerische QB Henrik Bosse im ersten Versuch das Big Play aus, einen langer Pass auf die #89 Arne Dettmer, den dieser bis in die Endzone trägt. WINGS 7, HAWKS 7. Die Hawks kommen bis an die gegnerische 30 Yard-Line, der vierte Versuch scheitert jedoch nach genauer Vermessung der Schiedsrichter knapp. Der nächste tiefe Passversuch, für ein Big Play auf die #89 Arne Dettmer scheitert an der guten Verteidigung durch unsere #21 Mika Mesterharm. Die Wolfsburger mussten daraufhin punten.

Cunningham im dritten Versuch, mit einem langen Passversuch von der eigenen 5 Yard-Line auf WR Christoper Brügmann, bis an die gegnerische 30 Yard-Line, der nicht gefangen werden konnte. Der folgende Ballbesitz der Wolfsburger ist nach kurzer Zeit beendet. Die Seahawks stehen nun an der Mittelline, als Cunningham einen 25 Yard-Pass auf Lipsey anbringt. Der Quaterbackrun auf die Pylone zu, reicht knapp nicht zum Touchdown. Ein Defense Offside bringt den Seestädtern frische Angriffsversuche. Diesmal findet Cunningham die Lücke und geht per Quaterback Sneak selbst in die Endzone. Der Extrapunkt ist knapp gut.

WINGS 7 HAWKS 14.

Bremerhaven konnte kaum durchatmen, da fing Wolfsburgs Zillmer (#87) einen langen Pass an unserer 35 Yard-Line. Den nächsten langen Pass an unserer 15 Yard-Line wehrt #41 Marquardt bravourös ab. Doch Arne Dettmar ist an diesem Tag nicht zu stoppen, er fängt einen Pass und bringt seine Blue Wings an die 25 Yard-Line. 90 Sekunden vor der Halbzeit ist Dettmer zum zweiten Mal in der Endzone, wegen Flagge konnte die 2-Point Conversion nicht ausgeführt werden. Patrick Riechel fängt einen Pass über 25 Yards bis an die Wolfsburger 30 Yard-Line. Für weitere Versuche hatte es zeitlich nicht mehr gereicht. Halbzeitstand WOLFSBURG 13 SEAHAWKS 14.

Ein gewaltiger Kickoff Return von Nr. 89 Dettmer entlang der Seitenauslinie, führte die Wolfsburger zu Beginn der 2. Hälfte, bis an die 20 Yard-Line der Hawks heran. Leider konnten die Wolfsburger kein Kapital daraus schlagen. Die Hawks starten an der eigenen 25 Yard-Line.  Plötzlich packt Quarterback Cunningham eine Bombe aus. Simon Reiche fängt einen Pass  tief in die Redzone der Wolfsburger. Im Anschluss fängt Patrick Riechel den Touchdown in der Endzone. Extrapunkt gut. WINGS 13 HAWKS 21. Doch die Autostädter antworten prompt im nächsten Angriffszug. Einen Slant Routen Pass von der 45 Yard-Line auf den Runningback Kevin Walter (#28) läuft dieser bis zum Touchdown in die Endzone. Die 2-Point Conversion ging natürlich auf die Nummer 89 Dettmer, der an diesem Tag nicht aufzuhalten ist, ist complete. WINGS 21 HAWKS 21. Die Blue Wings waren nun richtig im Spiel, beim Übergabeversuch auf Seahawks RB #8 Tomar wurde der Ball auf Höhe der Mittelline fallen gelassen. Arne Dettmer ist an diesem Tag von niemandem aufzuhalten. Er fängt direkt wieder einen langen Pass bis kurz vor die Seahawks Endzone. Doch Marvin Marquardt #41 ist an diesem Tag ebenso glänzend aufgelegt. Weder Sven Labahn, die Nummer 85 noch die #87 Zillmer schaffen es in darauffolgenden Plays ihn zu bezwingen. Die Blue Wings bleiben ohne Punkte.

Marcell Gerdes nun mit einem Big Play. Von der eigenen 20 Yard-Line fängt er einen Ball, den er bis an die gegnerische 40 Yard-Line zum Firstdown trägt. Nach dem obligatorischen Seitenwechsel zum 4. Viertel fängt Lukas Varoga einen Touchdown in der Endzone. Der Extrapunkt ist gut. WINGS 21 HAWKS 28. Im Überschwang die Wolfsburger Offensive gestoppt zu haben, unterlief den Hawks nun ein folgenschwerer Fauxpas. Der vierte Versuch wurde ca. an der eigenen 10 Yard-Line ausgespielt. Dies ging gewaltig nach hinten los. Die Wolfsburger bedankten sich in Form von Mr. Unstoppable Arne Dettmer. Von der Hawks 35 Yard-Line marschiert Dettmer nach langem Pass zu seinem dritten Touchdown in die Endzone. 6 1/2 Minuten vor Ende stehen die Seahawks an der gegnerischen 40 Yard-Line. Ein Passversuch auf Varoga in die Endzone, verpasst dieser knapp. Im Anschluss erzielt RB Riechel mit einem Passfang einen Raumgewinn von 18 Yards. Den Rest erledigt Receiver Lipsey der einen Touchdown an der Pylone fängt. Der Extrapunktversuch misslingt, Riechel muss dem Ball hinterherjagen und kann ihn aber sicher unter begraben. WINGS 28 HAWKS 34.

Die Heimmannschaft konnte nun mit einem Touchdown, knapp 3 Minuten vor Spielende die entscheidende Wende einleiten. Doch Mr. Interception Devin Kalz fängt auf Höhe der Mittelline eine Interception ab. Postwendend findet Cunningham Varoga, der erst 5 Yards vor der Endzone gestoppt wird. Die Seahawks bauten durch  Fieldgoal von Patrick Richel den Vorsprung auf 9 Punkte aus.

25 Sekunden vor Ende schafft es erneut der Junge mit den magischen Händen, Dettmer einen Pass zu fangen. Die letzte Aktion gebührt US-Boy Delvin Welch der eine Interception an der eigenen 25 Yards mit einem Lächeln quittiert und überschwänglich übers Feld rennt!

Endstand Wolfsburg Blue Wings 28, Bremerhaven Seahawks 37.

Unsere Fokus gilt nun auf kommenden Sonntag, wenn wir zu den Hamburg Blue Devils e.V. reisen.

Text: Daniel Bammert Fotos: Dan Dynamic und Michael Glietsch @micha (Wolfsburg Blue Wings).

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Seahawks besiegen Hamburg Pionieers 13:07

Die Seahawks hatten am Sonntag, 9. Juni, die bisher sieglosen Hamburg Pioneers zu Gast. Bei strahlend blauem Himmel sollte sich bis zum Ende, unterstützt von einer Vielzahl gelber Flaggen, ein unerwartet spannender Schlagabtausch entwickeln.

Ein fulminanter Kickoffreturn brachte die Seahawks gleich zu Beginn des Spiels an die gegnerischen 20 Yard-Line. Dort reichte der vierte Versuch nicht zum Firstdown. Durch eine Strafe mussten die Pioneers kurz vor der eigenen Endzone ihren ersten Angriffszug starten. Doch die Defense der Seestädter zeigte bereits früh, dass sie heute nicht gewillt war, leichte Raumgewinne zuzulassen. Hamburgs Offense wurden nach wenigen Versuchen wieder vom Feld geschickt. Nach einem Punt ins Seitenaus übernahm Bremerhaven an der gegnerischen 30 Yard-Linie wieder den Ball. Receiver Marcell Gerdes hatte das Firstdown schon in seinen Händen, ließ den Ball aber im Laufen fallen. Hamburg eroberte den Ball und startete von der eigenen 20 Yard-Line mit der Offense. Doch die Defense der Hausherren ließ nicht locker, weshalb Hamburg aus der eigenen Endzone heraus punten musste. Spätestens an der eigenen 30 Yard-Line war für die Gäste bisher Schluss. Gerdes war mächtig angestachelt, er ließ seinen Drop schnell vergessen. Er reagierte hervorragend, zeigte Präsenz, fing drei Bälle in Folge und brachte sein Team wieder in die gegnerische Hälfte. Der Lauf von RB Tomar reichte im vierten Versuch nicht für ein Firstdown. Hamburg übernahm an der eigenen 33 Yard-Line den Ball. Jubelstürme brandeten kurze Zeit später auf, als D-Liner Stefan Mekelburg eine Lücke sah und plötzlich im Backfield den Runningback der Hamburger zu Fall brachte. Ohne Punkte ging es ins zweite Viertel.

Der Pioneer Frank Fischer fing einen Pass im dritten Versuch, der bis zur Seahawks 48 Yard-Line nicht zum Firstdown reichte. Die spielten nun den vierten Versuch aus und wurden belohnt. Plötzlich schnupperten die Pioneers an der Endzone. Marvin Marquardt verteidigte einen Pass in der Endzone zu energisch für die Schiedsrichter. Sie verteilten an diesem Tag Gelbe Flaggen en masse. Hamburg stand nun an unserer 2 Yard-Line. Doch die Unparteiischen sahen gleich ein weiteres Vergehen der Offense. 15 Yards zurückgedrängt, flog der Fieldgoal Versuch neben die Torstange. Bremerhaven zeigte nun endlich in der Offensive ein Lebenszeichen. Quarterback Cunningham packte den ganzen Frust in seinen Wurfarm. Von der eigenen 38 Yard-Line flog der Ball bis an die 5 Yard-Line in die Hände von Christopher Brügmann. Nach weiteren Flaggen wurden die Seahawks an der Rand der Redzone gedrängt. Cunningham war mächtig unter Druck geraten, doch er konnte sich mehrmals vom Druck lösen. Er war nach drei Richtungswechseln immer noch auf den Beinen und brachte sogar den Pass auf RB Tomar an. Nach missglücktem vierten Versuch übernahm Hamburg vor ihrer Endzone. Die giftige Seahawks Defense biss erneut zu, der Receiver Fischer verlor den Ball, den Garcia Fineto sofort aufnahm. Wenige Minuten vor der Halbzeit war die Anspannung kaum noch auszuhalten. Gabriel Cunningham nahm sein Herz in beide Füsse und lief den Ball selbst zum Touchdown. Halbzeitstand 7:0 Seahawks.

Nach Wiederbeginn konnte Devin Kalz ein Interception fangen, die er aber fallen ließ. Der Fieldgoal Versuch der Pioneers durch die Nr. 84 Eseigbe ging daneben. Defensive Back Böhme fing eine Interception, die unserem Passempfänger durch die Arme geglitten war. Ein Foul nach Ende des Spielzugs brachte die Pioneers an unsere 25 Yard-Line. Cornerback Devin Kalz wehrte den vierten Versuch der Hamburger in der eigenen Endzone bravourös ab. Die Seahawks übernahmen an der eigenen 10 Yard-Line. Aufgrund von Misskommunikation ob der vierte Versuch an der eigenen 15 Yard-Line ausgespielt werden sollte, musste ein Timeout geopfert werden. Beim folgenden Punt musste Brügmann zur Seitenlinie flüchten und konnte den Ball nur sehr hoch bis zur Mittellinie punten. Die gute Feldposition blieb ohne Folgen, da unsere Defense bis jetzt nichts anbrennen ließ. Mit Urgewalt jagte der Amerikaner Delvin Welch aus der Verteidigung hervor und brachte den Hamburger zu Fall, die nun punten mussten. Im letzten Viertel bekamen die Zuschauer eine Megaperformance zu sehen. Quarterback Cunningham zündete an der eigenen 15 Yard-Linie seine Rakete, überbrückte 85 Yards und lief selbst zum Touchdown. Der Extrapunktversuch misslang, die Seahawks führten 13:0. Die Freude währte nur kurz, da Konstantin Buchholz einen langen Pass fing und anschließend in der Endzone sogar den Touchdown. Hamburg verkürzte auf 7:13. Das Spiel musste immer wieder durch zahlreiche Gelbe Flaggen unterbrochen werden, die Spielzeit betrug 3,5 Stunden. Sogar persönliche Flaggen wegen Unmutsäußerungen gegen Spieler und die Trainer beider Teams. Am Ende wurden 34 Flaggen verteilt, 19 für Bremerhaven (235 Yards Raumstrafen) und 14 (165 Yards) für Hamburg. Absolut Verrückt.

Eine Flagge gegen WR Gerdes verhinderte dessen lang gefangenen Pass. Die Flaggen summierten sich in diesem Angriffszug auf absurde Weise. Die Seahawks blickten von der eigenen 10 Yard-Line zum First Down Marker an der gegnerischen 48 Yard-Line. Der Punt von Brügmann, wurde aus der Endzone heraus, vor der Line of Scrimmage, geblockt. Dann von einem Seahawks Spieler am Bein berührt und somit ein „dead Ball“. Korrekterweise damit Ballbesitz für Hamburg an der Seahawks 10 Yard-Line. In der Hitze des Gefechts konnte sich Position Coach Timo Schmidt nicht mehr zurückhalten, er bekam seine zweite Flagge und musste auf die Tribüne. Hamburg konnte mit einem Touchdown nun sogar in Führung gehen. Doch auf die bärenstarke Defense war heute Verlass. US-Boy Kadeem Pankey forcierte einen Turnover, den Dominic Davis erobern konnte. Die Offense marschierte bis vor die Hamburger Endzone, entschied sich abzuknien, um den knappen Sieg zu sichern.
Die Seahawks belegen Platz 2 in der Regionalliga, hinter den unbesiegten Oldenburg Knights. Bereits am Samstag geht es für uns zum Rückspiel zu den Wolfsburg Blue Wings.
Text: Daniel Bammert

Wir bedanken uns bei Sven Peter spfoto.de und Thorsten Ketzmar Sport-Fotografie Thorsten Ketzmar für ihren Einsatz und die fantastischen Bilder.

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Seahawks setzen Siegeszug gegen Bremer Firebirds fort

 Lipsey kann auch Quarterback

Früh signalisierte Quarterback Shawn Wilkins unter der Woche, dass es zum Derby am Samstag eng werden könnte. Der Spielmacher der Bremerhavener Offensive laboriert seit dem Spiel gegen Lübeck an einer Nackenverletzung. Nicht wenige fragten sich zu Recht, wer diese Lücke wohl füllen werden würde. Das Coachingteam um Mike Böhlken entschied sich letztlich für den zweiten US-Boy in den Reihen der Hawks, der nicht enttäuschen sollte.

Vor insgesamt 300 Zuschauern in Bremen erwischten die Hawks einen Start nach Maß. Die Defense der Seestädter wehrte den ersten Drive der Bremer nach aufgenommen Fumble von Nick Schneider ab und Chris Lipsey durfte erstmals in der für ihn ungewohnten Rolle als Quarterback ran. Schnell zeichnete sich ab, dass Lipsey bei eigenen Läufen kaum aufzuhalten war und die Receiver sich an diesem Tag als sichere Abnehmer erwiesen. Nachdem Lipsey den ersten Touchdown des Spiels noch selbst erlief, bediente er Receiver Adrian Strunk mustergültig für zwei Extrapunkte und zur frühen Führung.

Zwar konnten die Bremer wenig später nach einem sehenswerten 30-Yard-Pass auf Benjamin Dwomoh zum 08:08 ausgleichen, allerdings zeigten sich die Hawks davon wenig beeindruckt und vollenendeten noch zwei weitere Male vor der Halbzeit. Ein 20-Yard-Pass auf Lars van der Heide in die Endzone und ein weiterer Touchdown-Run von Lipsey sorgten nach zwischenzeitlichen Fieldgoal der Bremer für den Halbzeitstand von 23:11.

Auch die Halbzeitpause sollte an dem Lauf der Hawks nichts ändern. Die gut aufgelegten Offensive-Liner und Receiver öffneten weiterhin durch gute Blocks Löcher für zahlreiche Raumgewinne, blieben aber auch im Passspiel weiterhin gefährlich. Die Defense präsentierte sich, angeführt von Sebastian Lücker und Justin Pfützner, in Tacklelaune und stoppte die Bremer Angriffsbemühungen immer wieder frühzeitig.

So sorgte Runningback Patrick Riechel nach zwei weiten Läufen für die Vorentscheidung und schließlich durfte auch Rookie Devin Kalz seinen ersten Touchdown nach eigener Interception unter tosendem Beifall der 60 mitgereisten Anhänger bejubeln. Der zwischenzeitliche Touchdown des Bremers Evgeny Mazyrin war dann nur noch Ergebniskosmetik aus Sicht der Firebirds, sodass es am Ende 35:17 für die Hawks stand.

Offense-Coordinator Marco Monsees, der unter der Woche aufgrund der Verletzung seines Spielführers stark rotieren musste, zeigte sich erleichtert darüber, wie gut Chris Lipsey im Verbund mit den weiteren Offensivleuten seinen Landsmann ersetzen konnte und die dessen Play-Calling umsetzte.

Die Seahawks belohnten sich somit für eine tolle Hinrunde und dürfen sich nun auf die wohlverdiente Sommerpause an der Tabellenspitze freuen. Im Übrigen teilt man sich diese mit den Blue Devils aus Hamburg, die am 06. August zum Rückrundenauftakt und Spitzenspiel nach Bremerhaven kommen.

Für die Nachbarn aus Bremen hingegen sind die Playoffs bei fünf Niederlagen aus sechs Spielen nur noch rechnerisch möglich. Vielmehr dürfte es in der Rückrunde darum gehen, den Verbleib in der Oberliga zu sichern.

 

 

 

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Seahawks siegen auch in Lübeck

 

Auch im vierten Spiel der Saison bleiben unsere Seahawks ungeschlagen und führen ihre Serie von nunmehr vier Siegen aus vier Spielen fort.

35 zu 20 gewannen die Seahawks letztlich, die am Ende den längeren Atem hatten und einen Rückstand zwei mal hinterher liefen.

Das Spiel begann prompt mit einem Hallo-Wach-Effekt für die Seahawks. Nachdem die Defense der Seahawks im ersten Drive keinen Raumgewinn zuließ, konnte Returner Chris Lipsey den Ball nicht fangen. Ein Lübecker nahm den nunmehr freien Ball auf und trug diesen bis einen Yard vor die Endzone. Quarterback Johannes Manssee ließ sich nicht zweimal bitten undvollendete nur drei Minuten nach Anpfiff per Quarterback-Sneak.

Die richtige Reaktion der Seahawks ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem langen Drive der Offense war es Teamcaptain Simon Reiche, der für die ersten Punkte der Hawks an diesem Tag sorgte. Patrick Riechel, der im Verbund mit Christopher Struck den verletzten, etatmäßigen Kicker
Christopher Brügmann würdig vertrat, egalisierte den Rückstand per Extrapunkt.

Im weiteren Spielverlauf gelang es weder den Seals, noch den Hawks trotz an diesem Tag gut aufgelegter Offensive Line um Marc Matejka, ihr Passspiel zu etablieren. Folglich setzten beide Teams zunehmend auf das Laufspiel. So sorgte dann auch ein langer Lauf des Lübeckers Benjamin Wischnewski nach einem Sweep für die erneute Führung der Gastgeber.

Erstmalig lag das Team um Mike Böhlken in dieser Saison in dieser Höhe zurück. Wer nun aber glaubte, dass in den Reihen der Hawks Unruhe aufkam, der irrte. Postwendend sorgte die in dieser Saison punktefreudige Defense durch einen Safety und schließlich Receiver Chris Lipsey für die Führung und gleichzeitig auch den Halbzeitstand.

Chris Lipsey war es schließlich auch, der kurz nach Wiederanpfiff bei einem Lauf den Ball erhielt und über 60 Yards vorbei an Freund und Feind zu seinem siebten Touchdown
der Saison sprintete. War der Gameplan vor dem Spiel doch ein anderer,
setzten die Hawks jetzt vornehmlich auf das immer besser werdende Laufspiel, gegen das die Seals bis zuletzt kein Mittel mehr finden sollten. So sorgte Shawn Wilkins mit einem weiteren Lauf für die Vorentscheidung zum 29 zu 14.

Der Touchdown durch den Lübecker Florian Knüppel nach sehenswertem Wurf über knapp 30 Yards kam zu spät. Die Hawks gaben den Ball danach nicht mehr ab und spielten die
Uhr mit einem langen Drive, angeführt von Runningback Patrick Riechel,
runter. Riechel selbst war es auch, der seine tolle Leistung schließlich
mit einem Touchdown zum Endstand von 35 zu 20 krönte.

Insgesamt war der Sieg der Hawks aufgrund der starken zweiten Halbzeit verdient, wenn auch in der Höhe vielleicht etwas zu hoch. Defense-CoordinatorFrank Schulz gab sich mit Ausnahme einiger individueller Fehler zufrieden: „Wir haben gegen gute Lübecker nicht schlecht gespielt,
dennoch werden wir einiges nachbereiten und gegebenenfalls auch ändern müssen.“

Dafür haben die Hawks genau eine Woche Zeit, denn schon am kommenden Wochenende geht es gegen den Lokalrivalen Bremen Firebirds in Bremen weiter, bevor dann die Sommerpause wartet.

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Nächster Amerikaner im Anflug

Nach Shawn Wilkins verpflichten die Seahawks den zweiten Importspieler aus dem Mutterland des Footballs und unterstreichen ihre Ambitionen auf die Meisterschaft.

Chris Lipsey heißt der nunmehr zweite Hoffnungsträger von Übersee, der in der kommenden Saison das Trikot der Seahawks überstreifen wird. Der 22-jährige Amerikaner aus Atlanta war Coach Marco Monsees auf der Internetplattform Europlayers aufgrund seiner enormen Athletik und Geschwindigkeit aufgefallen und ist flexibel als Runningback und Receiver einsetzbar. Schnell waren sich Präsident Michael Steinke und Marco einig und kontaktierten Chris über die sozialen Netzwerke, der sogleich Feuer und Flamme war.

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